Geschichte des Förderkreises
Der Förderkreis für Denkmalschutz
und Denkmalpflege in Erftstadt e.V. wurde am 15. September 1995 von elf
engagierten Bürgern gegründet.
Die Idee zur Vereinsgründung hatten Hermann F.W. Richter (1930 -
2002), Albert Granrath, Josef Wildenburg, Carla Neisse-Hommelsheim und
Engelbert Zepp.
Viel ist seit damals geschehen. Zahlreiche Denkmäler, darunter auch
Bodendenkmäler und Parkanlagen, wurden in die Denkmalliste eingetragen,
etliche Baudenkmäler restauriert. Denkmäler fanden auch im neuen
Flächennutzungsplan Berücksichtigung. Ein von Experten als beispielhaft
gut bezeichneter Denkmalpflegeplan liegt vor.
Der Förderkreis hat verschiedene Vorträge, Führungen, Exkursionen
und Ausstellungen veranstaltet. Veröffentlichungen sind erfolgt,
u.a. im Erftstädter Jahrbuch und im neuen Dehio (Handbuch der deutschen
Kunstdenkmäler) und bald auch im Handbuch der historischen Städte
Deutschlands.
Der Förderkreis setzt sich in Erftstadt für die alten Dorfzentren
und die Altstadt von Lechenich ein. Trotz einer ersten Ablehnung ist die
Aufnahme der Altstadt in das Förderprogramm "Historische Stadtkerne
NRW" nach wie vor sehr wichtig.
Der Förderkreis wirkt mit in zwei Projektgruppen für die Regionale
2010: "Römerstraße" und "Mühlen links und
rechts des Rheins" und arbeitet mit dem Mühlenverband Rhein-Erft-Rur
e.V. und der Fachhochschule Köln zusammen.
Wegen der Hochwasser- und Flutkatastrophen soll die Europäische Wasserrahmen-Richtlinie
bis 2015 umgesetzt werden. Die Erfassung der Kulturlandschaft und die
Sicherung des kulturellen Erbes entlang der Fluss- und Bachläufe
wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Inzwischen liegt die Vorstudie "Kulturlandschaft
und Kulturelles Erbe" zum Masterplan der Regionale 2010 vor.
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